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Demerath

Fakten


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Karte der Südeifel

Demerath


liegt in der südlichen Eifel, der Vulkaneifel,
ziemlich genau in der Mitte zwischen Koblenz und Trier.

Von der Autobahn Koblenz-Trier, Abfahrt Ulmen,
sind es über Meiserich nur wenige Kilometer.

Es gibt dort etwas mehr als 300 Seelen, eine Kirche,
keine Schule, keine Einkaufsmöglichkeit, aber eine
herrliche Landschaft, viel Wald und gesunde Luft.

Aber fast jeder hat ein Auto und kommt hin, wo er will
und besorgt sich, was er braucht. Das muß gesagt werden,
damit die Demerather mir nicht böse sind...


Aktuelle Informationen

aus Demerath findet man auf der offiziellen Homepage:

º www.demerath-eifel.de




So sieht Demerath aus der Satellitenperspektive in Google Earth aus.


Wikipedia

In der bekannten Online-Enzyklopädie gibt es inzwischen auch einen Eintrag:

º http://de.wikipedia.org/wiki/Demerath


Einige Informationen und Bilder gibt es in der

Datenbank der Kulturgüter der Region Trier:

º Kulturgüter in Demerath


Wappen von Demerath

Wappen von Demerath

Unter silbernem Schildhaupt, darin schräggekreuzt rotes Schwert und roter Schlüssel, in Grün ein goldener Stein, aus dem unteren Schildrand wachsend, darüber zwei goldene Eichblätter und Eicheln.

Schwert und Schlüssel stehen für die Kirchen- und Ortspatrone Peter und Paul. Der Stein im unteren Drittel stellt den Gerichtsstein, die Eichblätter mit Eicheln darüber die Eiche aus der Französischen Revolution dar.


Dieses Wappen ist eine neue Errungenschaft. In den 80er Jahren wurden allen Dörfern des Kreises Daun mehr oder weniger dekorative Wappen verpaßt. Text und Bild habe ich aus dem "Heimatjahrbuch 1988" des Kreises Daun entnommen.

Es ist sicher Geschmackssache, aber ich finde es nicht besonders gelungen!

Zu den Motiven gäbe es noch einiges zu sagen. Sie finden (bzw. fanden) sich alle im Umkreis von 50m an der Kirche.

Die "Revolutionseiche" hieß Jeméénebóóm (Gemeindebaum), kränkelte Jahrzehnte erbarmungswürdig vor sich hin, bis sie dann vor einigen Jahren gefällt werden musste. Die junge Nachwuchseiche tut sich schwer und wird so schnell keinen nennenswerten Schatten spenden.

Direkt unter dem alten Baum stand dieser keineswegs goldene, aber einigermaßen viereckige Felsbrocken, der ursprünglich vom keltischen Ringwall auf der Steineberger Ley stammen soll. Nun ja, im Gegensatz zur dicken alten Eiche steht er immer noch.

In früheren Zeiten, wo Informationen noch mündlich und persönlich rübergebracht wurden, versammelten sich die Männer (sic!) nach der Sonntagsmesse im Schatten unter der alten Eiche. Der Bürgermeister legte wichtig seine Papiere auf den Stein und verkündete, was es an offiziellen Verlautbarungen zu verkünden galt.

Schlüssel und Schwert sind drinnen in der Kirche zu bewundern, der Schlüssel in der Hand von St. Peter. Das Schwert, leicht verbogen, wird von St. Paul wie ein Spazierstock benutzt. Der eine steht links, der andere rechts im Kirchenschiff.


Der Deutsche Wetterdienst

weiß, daß Demerath

460m über dem Meeresspiegel
auf 50 Grad 10 Minuten Nördlicher Breite
6 Grad 56 Minuten Östlicher Länge

liegt.

Von Januar 1931 bis Ende März 1967 gab es eine Meßstation. Meine Schwester und ich (nun ja, eigentlich unsere Eltern) hatten es Anfang der 60er Jahre eine Zeit lang übernommen, den Regenmesser abzulesen und aufzuschreiben.


Familie Demerath

Irgendwann vor 1700 kam eine Familie zu dem Nachnamen "Demerath".

Ich denke, dass das in einem der Demerather Nachbardörfer geschah, und zwar über die Hausnamen. Wahrscheinlich wurde ein Zugezogener oder Eingeheirateter z.B. "Demerather Peter" genannt. Der Name wurde bald für die ganze Familie üblich. Wenn dann später Peters Sohn Jakob auf hochdeutsch gefragt wurde, wie er heisse, sagte er gewiß: "Jakob Demerath".

Im Telefonbuch der Telekom finden sich noch ein paar Dutzend "Demerath". Hier gibt es eine Übersichtskarte, wo der Name heute in Deutschland vorkommt:

º http://www.verwandt.de/karten/absolut/demerath.html

Einige "Demerath" sind auch nach Amerika ausgewandert. Eine wurzelsuchende Amerikanerin hat einige Vorfahren in Mehren und Steiningen ausgegraben (wird nur im Internet-Explorer richtig angezeigt):

º http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~jurjevic/demerath.html

Sie hat übrigens die frühesten "Demerath"-Spuren um 1740 in Mehren gefunden.

Verbreitung des Namesn in den USA nach www.ancestry.com: