Kletten-Labkraut
Galium aparine
07. Juli

Das Kletten-Labkraut kenne ich von klein auf als Unkraut der Getreideäcker. Ich höre heute noch meinen Großvater fluchen, wenn sich die langen Ranken um seine Sense wickelten oder später meinen Vater, wenn sie sich in dicken Bündeln in der Mechanik des Mähbinders verhedderten. Heute alles kein Problem mehr! Der Naturfreund macht noch am ehesten Bekanntschaft mit den klettenbewehrten Samen, die man gelegentlich von seinen Socken abzupfen muss, wenn man durch etwas wildere Krautbestände gestapft ist. Ein Vorschlag: Die Samen rösten und daraus einen Ersatz-Kaffee kochen. Das soll jedenfalls mancherorts üblich (gewesen?) sein. Aber auch zu anderen Getränken lässt sich das Kraut verwenden, ist es doch ein naher Verwandter des Waldmeisters.
Kletten-Labkraut, Galium aparine
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