Gerste
Hordeum vulgare
20. Juli

Das Brummen der Mähdrescher bis tief in die Nacht kündigt den Beginn der Getreideernte an. Als erstes Getreide ist die Gerste reif. Das hier ist eine zweizeilige Sommergerste. Während die vierzeiligen Gersten meistens als Futtergetreide angebaut werden, handelt es sich bei den zweizeiligen i.d.R. um Braugerste. Bevor sie mit Hopfen und Wasser zu Bier vergoren werden kann, muss erst Malz hergestellt werden: Die gedroschene Gerste wird eingeweicht und darf anschließend bei relativ kühlen Temperaturen keimen. Anschließend wird sie heiß getrocknet und die Keime werden entfernt. Sinn des ganzen ist es, dass sich im Korn Enzyme bilden, die viele Stoffe in der Gerste erst wasserlöslich machen. Je nach Dauer und Temperatur der einzelnen Schritte entsteht so Malz für die unterschiedlichsten Biersorten.
Gerste, Hordeum vulgare
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